Oblaten aus Burlo übernehmen die Klosterfürbitte im Juli

Pater Alfons Schüling OMI, Superior, der Obere des Ordenshauses der Oblaten in Burlo, und seine Mitbrüder übernehmen im Juli die Klosterfürbitte.

Pater Alfons Schüling OMI ist überzeugt davon, dass "Gott immer einen Weg findet". Aus jeder Not
und aus jedem Leid. "Das muss allerdings nicht immer der Weg sein, den wir uns als Menschen wünschen." Helfen könne in solchen Zeiten das Gebet - ein wichtiger Bestandteil des Klosterlebens in Mariengarden. 13 Patres und Brüder zwischen 92 und knapp 30 Jahren leben und arbeiten im gleichnamigen Kloster in Burlo bei Borken als Oblaten der makellosen Jungfrau Maria (OMI) zusammen.

Zu ihrem Tagesablauf  gehören die regelmäßigen Gebetszeiten um 6.30, 12.15 und  18.15 Uhr sowie die morgendliche Messe in der Hauskapelle. Die Gemeinschaft betet dabei nicht nur in eigenen Anliegen. Immer wieder bringen die Ordensbrüder auch Fürbitten vor Gott, die Menschen von außen an sie  herantragen. Im Monat Juli übernehmen die Oblaten zudem die Klosterfürbitte des Internet-Seelsorge-Portals www.haus-der-seelsorge.

"Wir werden die Bitten, die uns über das Internet erreichen und aufnehmen", verspricht Pater Alfons Schüling. Der Superior, der Obere des Ordenshauses, will sie ausdrucken und vor der Kapelle an die Pinnwand heften. "Damit alle diese Anliegen sehen und mit ins Gebet nehmen können", sagt der Pater.

1398 erstmals erwähnt, lebten lange Zeit Zisterzienser im Kloster Burlo. Nach einer wechselvollen Geschichte kamen 1920 die Oblatenmissionare der Makellosen Jungfrau Maria (OMI) ins Westmünsterland. Sie richteten später eine Privatschule ein, die Ende der 1960-er Jahre Gymnasium wurde. Bis heute ist der Orden Schulträger.

Das Internat ist inzwischen allerdings geschlossen, das 2008 renovierte Gästehaus mit 120 Plätzen kann seitdem für Exerzitien, Besinnungstage oder Freizeiten gebucht werden. Das vierzügige Gymnasium besuchen derzeit knapp 800 Schüler, die von weltlichen Lehrern unterrichtet werden.

Das Gebet für andere sei ganz im Sinne von Ordensgründer Eugen von Mazenod, weiß Pater Alfons Schüling: "Mit seinen Ordensregeln wollte er die Gebetszeiten der alten Mönche wieder aufleben lassen." Ganz so streng sehen die Patres und Brüder das in Burlo nicht mehr. Das Gebet ist ihnen weiterhin sehr wichtig, doch es muss auch im Alltag neben der Arbeit Platz finden. Fest eingeplant sind aber Laudes, Sext und Vesper.

Als Sohn einer adeligen Familie entschied sich von Mazenod für das Priestertum und gründete 1816 eine kleine Volksmissionarsgruppe, um wirksamer der Glaubensnot der Menschen begegnen zu können. Sein Wahlspruch "Den Armen die frohe Botschaft zu verkünden, hat mich der Herr gesandt" bleibt für die Oblaten Ziel und Herausforderung zugleich. Im Jahr 1826 bestätigte der Papst die Missionarsgruppe als Orden mit dem Namen "Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria". Eugen von Mazenod wurde 1975 selig-, 1995 heiliggesprochen.

Weitere Informationen unter www.mariengarden.de.

Hier geht es zu den Fürbitten.

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