"Die Welt hört nicht hinter Maria Veen auf": Mariannhiller Missionare

Die Mariannhiller Missionare in Maria Veen übernehmen im Februar die Klosterfürbitte. Die Schwestern vom kostbaren Blut beten mit ihnen gemeinsam.Foto: Bischöfliche Pressestelle / Gudrun Niewöhner

"Die Welt hört nicht hinter Maria Veen auf." Was Pater Dr. Hubert Wendl so salopp feststellt, meint der 58-Jährige nicht abwertend. Hinausgehen, offen sein für andere Kulturen, sich unter die Menschen mischen, denen helfen, die Unterstützung brauchen – das ist das Lebensmotto der Mariannhiller Missionare. Zum Tagesablauf der Gemeinschaft, die 1882 von Abt Franz Pfanner in Südafrika gegründet wurde, gehören regelmäßige Gebetszeiten und die morgendliche Messe. Die Ordensmänner beten dabei nicht nur in eigenen Anliegen. Immer wieder bringen die Patres und Brüder Fürbitten vor Gott, die Menschen an sie herangetragen haben. Im Monat Februar werden die Mariannhiller Missionare zum zweiten Mal die Klosterfürbitte des Internet-Seelsorge-Portals www.haus-der-seelsorge.de übernehmen.

Fünf Priester und ein Bruder leben im ehemaligen Trappistenkloster inmitten der dörflichen Idylle von Maria Veen. Das Besondere: "Es gibt hier eine zweite Gemeinschaft. Mit uns wohnen fünf Schwestern vom kostbaren Blut, auch Mariannhiller Schwestern genannt, unter einem Dach", erzählt Pater Hubert, der seit 2014 Superior – der Hausobere in Maria Veen – ist. Viermal am Tag versammeln sie sich gemeinsam in der Hauskapelle. Ansonsten bleibt jede Gemeinschaft meistens für sich.

Pater Hubert hilft, wie seine Mitbrüder, regelmäßig an den Wochenenden und werktags in der Rekener Pfarrei St. Heinrich aus: "Dazu sind wir vom Bistum Münster beauftragt." Pater Thomas, mit 40 Jahren der Jüngste, ist außerdem Schulseelsorger am benachbarten, ordenseigenen Gymnasium. Anders als früher gehört heute keiner der Mariannhiller Missionare zum Lehrerkollegium. Dafür bieten die Patres Tage religiöser Orientierung (TrO) für Schüler- und Firmgruppen im ebenfalls vom Orden betriebenen Jugendhaus an und kümmern sich um vieles mehr, was im Alltag anfällt.

Als Missionare schauen Pater Hubert und seine Mitbrüder weit über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus: "Die Kirche ist groß, weltumfassend." Das wollen sie auch den Gymnasiasten vermitteln. Mit dem Erlös der Schulfeste unterstützen die Mariannhiller Projekte in verschiedenen Ländern. Manchmal entwickeln sich so internationale Kontakte. Im April kommen Austauschschüler aus dem ostafrikanischen Land nach Maria Veen. "Das ist für beide Seiten sehr aufregend und spannend", freut sich Pater Hubert schon auf den ungewöhnlichen Besuch.

Nach getaner Arbeit kommen die Missionare jeden Abend um 18.15 Uhr mit den Schwestern zur Vesper in der Hauskapelle zusammen. "Wir werden im Februar die Bitten, die uns über das Internet erreichen, in unsere Gebete einschließen", verspricht Pater Hubert.

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