"Diener Jesu und Mariens" nehmen im Mai Klosterfürbitten ins Gebet auf

Die Mitglieder der Gemeinschaft "Diener Jesu und Mariens" übernehmen die Klosterfürbitte des Internet-Seelsorge-Portals www.haus-der-seelsorge.de.

Wald, Wiesen und Wasser – es ist eine malerische Kulisse, die das Haus Assen in Lippborg, am äußersten Rand des Bistums Münster, umgibt. Hinter hohen Schlossmauern, scheinbar versteckt, leben die Mitglieder der Gemeinschaft "Diener Jesu und Mariens". Doch die vier Postulanten, ein Novize, vier Priester und ein Ordensbruder möchten sich nicht verstecken. "Unser Haus ist für seelsorgliche Belange immer geöffnet, wir freuen uns über Begegnungen mit Gästen und Nachbarn aus der Umgebung", betont Rektor Harald Volk.

Das Gebet spielt für die Ordensmänner eine wichtige Rolle. "Wir bringen die Anliegen von Welt und Kirche vor Gott, nehmen aber auch die Bitten der Menschen auf, die uns zugetragen werden", sagt Pater Volk. Im Monat Mai werden weitere Gebetsanliegen dazukommen. Denn dann werden die "Diener Jesu und Mariens" die Klosterfürbitte des Internet-Seelsorge-Portals www.haus-der-seelsorge.de übernehmen und die dort online eingehenden Fürbitten in ihre Gebete aufnehmen.

In der Kapelle im Eingang zum Innenhof versammeln sie sich mehrmals täglich. Für die Gemeinschaft ist die neugotische Kapelle ein wichtiger Ort. Auf dem Seitenaltar befinden sich Reliquien des Seligen Clemens August Kardinal Graf von Galen. Mit ihm verbinden die "Diener Jesu und Mariens" eine besondere Geschichte: Über Generationen hinweg war das Haus Assen der Sitz der Adelsfamilie von Galen. Der letzte Besitzer, Graf Christoph Bernhard, übergab 1997 das Wasserschloss in die Hände der jungen Ordensgemeinschaft für deren Jugendarbeit.

Viel hat sich seitdem getan: Nachdem der Betrieb des hauseigenen Internats vor rund zwei Jahren eingestellt werden musste, hat sich die Gemeinschaft auf das geistliche Zentrum sowie die Arbeit mit jungen Menschen konzentriert. Die Mitglieder des sogenannten Pfadfinderordens, wie die "Diener Jesu und Mariens" auch genannt werden, weil der Orden aus der deutschen Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE) hervorgegangen ist, bieten Exerzitien, Glaubenskurse und spirituelle Vorträge an, sind aber auch Gastgeber für kulturelle Veranstaltungen und Schlossführungen. "Was sind die Wünsche der Menschen heute? Was können wir ihnen anbieten, damit sie den Schatz des Glaubens (neu) entdecken? Diese Fragen treiben uns bei der Erstellung des Programms an", erklärt Pater Volk. Von Familienwochenenden über Schweigeexerzitien bis hin zu Crashkursen für Firmbewerber – das Angebot ist groß.

Seit einigen Wochen weht frischer Wind durch die Schlossmauern: Junge Ordensmänner werden seit Anfang des Jahres in Haus Assen ausgebildet. Das Noviziat des europaweit tätigen Ordens wurde vom Mutterhaus im österreichischen Blindenmarkt nach Lippborg verlegt. Pater Volk und seine Mitbrüder freuen sich sehr über diese Entscheidung der Generaloberen. "Das Gebet, die Betrachtung der Heiligen Schrift und die geistliche Lesung sind natürlich Schwerpunkte der Ausbildung, aber die jungen Männer sollen auch lernen, mit anzupacken." Und dafür gibt es reichlich Möglichkeiten, denn die Bausubstanz des Denkmalschlosses zu erhalten, bringt viel Arbeit mit sich. Zusätzlich werden weitere Bauvorhaben umgesetzt: Eine Klausur, also ein abgegrenzter Bereich für die Ordensmänner, wird derzeit ausgebaut, auch der Gästetrakt soll renoviert und umgestaltet werden. "Unser Haus entwickelt sich stetig weiter", sagt Pater Volk.

Wer den "Dienern Jesu und Mariens" im Mai seine ganz persönliche Bitte anvertrauen möchte, kann das im Internet unter www.haus-der-seelsorge.de tun. Weitere Infos über die Ordensgemeinschaft und das Haus Assen in Lippborg gibt es im Internet unter www.haus-assen.de und www.sjm-online.org.

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