Schwestern der Muttergottes vom Berg Karmel übernehmen Klosterfürbitte

(von links) Schwester Sobha, Schwester Shinet, Schwester Lis Maria und Schwester Joicy leben derzeit im Harsewinkler Konvent der Schwestern der Muttergottes vom Berg Karmel. Foto: Schwestern der Muttergottes vom Berg Karmel
Schwester Sobha, Schwester Shinet, Schwester Lis Maria und Schwester Joicy

Sie verbinden in ihrer täglichen Arbeit Kontemplation und Aktion: Seit mehr als 20 Jahren leben Schwestern des Ordens „Congregation of Mother of Carmel“ – auf Deutsch „Schwestern der Muttergottes vom Berg Karmel“ – in Harsewinkel. Tagsüber arbeiten die vier Schwestern als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen im Sankt-Lucia-Hospital. In ihrem Konvent im Dechant-Budde-Weg in unmittelbarer Nähe zu Kirche und Krankenhaus spielt aber das Gebet eine besondere Rolle. Neben den täglichen Gebetsanliegen kommen im September weitere hinzu: Dann übernehmen die Schwestern der Muttergottes vom Berg Karmel die Klosterfürbitte des Internet-Seelsorge-Portals www.haus-der-seelsorge.de im Bistum Münster.

Der Orden wurde am 13. Februar 1866 in Indien vom Heiligen Kuriakose Elias Chavara (1805 – 1871) und dem italienischen Karmeliten Pater Leopold Bokaroerste als erster Frauenorden gegründet. Aufgabe der neuen Kongregation war vor allem die Ausbildung von Mädchen und Frauen. „Wir leben nach dem Motto unserer Gemeinschaft: ‚Bleibe vereinigt mit mir in der Meditation, mir geweiht in der Tätigkeit“, erklärt Schwester Shinet, Leiterin des Konvents. Heute gehören dem Orden etwa 6.800 Schwestern an, die in Asien, Europa, Chicago, Peru, Kanada, Afrika und im Irak tätig sind. „Die meisten Schwestern sind in Schulen und in den Universitäten tätig“, berichtet Schwester Shinet. Einsätze gebe es aber auch in Krankenhäusern, Berufsfachschulen für Krankenpflege und in Kinderheimen. „Manche geben außerdem Anleitungen in Handarbeit und Näherei für Frauen und Mädchen“, beschreibt die Leiterin.

Anfang der 1970er-Jahre kamen die Schwestern der Muttergottes vom Berg Karmel nach Deutschland. 115 Schwestern arbeiten derzeit im Pflegebereich und in der Krankenhausseelsorge in Deutschland. Seit 1998 sind vier Schwestern auch in Harsewinkel tätig, die sich neben ihrer Arbeit im Krankenhaus auch als Kommunionhelferinnen im Gemeindeleben der Pfarrei St. Lucia einbringen. „Wir hoffen, dass wir gemeinsam noch mehr in der Gemeinde unser Glaubensleben praktizieren und den Menschen dabei helfen können, in ihrer Not, in ihrer Angst und in ihrer Krisensituation an Gott zu wenden“, sagt Schwester Shinet.

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