Neues Provinzhaus am Aasee soll Begegnungsstätte werden

Schwester Silvia-Johanna Ketz (links), ihre Mitschwester Annamaria Hackenberg (links) und Provinzleiterin Paula Bomas (Mitte) sowie die weiteren Vorsehungsschwestern in Münster beten im August für die Anliegen der Menschen, die sie über die Klosterfürbitte erreichen. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann
Schwester Silvia-Johanna Ketz, Schwester Annamaria Hackenberg und Provinzleiterin Paula Bomas.

Gemeinsam mit den Menschen unterwegs sein und Begegnungen schaffen: Diesen Gedanken wollten die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung mit ihrem Umzug im Januar 2020 in das neue Provinzhaus nahe des Aasees in Münster verstärken. „Die Corona-Pandemie hat uns die Umsetzung bisher leider sehr erschwert“, berichtet Schwester Silvia-Johanna Ketz. Kontakte mussten – auch zum Schutz der rund 60 Schwestern mit einem Durchschnittsalter von 85 Jahren – vermieden werden. „Aber wir bleiben dran und hoffen, dass schon bald wieder mehr möglich ist“, sagt die 56-Jährige.

Einen umso höheren Stellenwert hat das Gebet in der Gemeinschaft. „Für die Anliegen der Menschen beten, daran hindert uns kein Virus“, sagt Schwester Silvia-Johanna. Das Gebet – seit kurzem auch wieder gemeinsam in der Kapelle möglich – verbinde die Schwestern und strukturiere den Tag. Auch die Pflegebedürften und Kranken seien dankbar, sich auf diese Weise einbringen zu können. Teils beten die Schwestern für die Anliegen in der Welt, teils für Bitten, die sie auf persönlichem Wege erreichen. „Ich bin überzeugt, dass das Gebet dabei hilft, schwere Zeiten durchzustehen“, sagt die Ordensschwester. Im August kommen weitere Anliegen hinzu: Dann übernehmen die Vorsehungsschwestern die Klosterfürbitte des Internet-Seelsorge-Portals www.haus-der-seelsorge.de im Bistum Münster.

Die Zeichen der Zeit erkennen, das war schon dem Münsteraner Theologen und Priester Eduard Michelis ein zentrales Anliegen, der den Orden 1842 gründete. Offen „für die Nöte der Zeit“ sollten die Schwestern nach seinen Vorstellungen sein. So setzten sie sich zunächst vor allem für Frauenbildung in Schulen ein und arbeiteten in Waisenhäusern und Kindergärten. Der Schwerpunkt verlagerte sich schließlich vom pädagogischen in den pflegerischen und pastoralen Bereich. Heute sind rund 900 Schwestern in Lateinamerika, Indonesien, Afrika, Niederlande und Deutschland in der seelsorglichen und sozial-caritativen Arbeit aktiv.

Der Eingang zum neuen Provinzhaus in Münster.
Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann
Der Eingang zum neuen Provinzhaus in Münster.

Schwester Silvia-Johanna und ihren Mitschwestern ist es wichtig, die Nähe zu den Menschen zu suchen. „Wir möchten in der Begegnung unseren Glauben weitergeben“, betont sie – auch außerhalb des Provinzhauses. So engagiert sich die Ordensschwester ehrenamtlich im Kirchenfoyer, andere Mitschwestern zum Beispiel in der Flüchtlingshilfe oder bei Führungen durch den St.-Paulus-Dom. Das neue Provinzhaus solle ein Ort der Begegnung werden, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit zum Rückzug bieten. „Nur in einer guten Balance zwischen Öffnung und Rückzug können wir unseren Auftrag erfüllen“, sagt Schwester Silvia-Johanna.

Hier können Sie den Vorsehungsschwestern im August Ihre ganz persönliche Bitte anvertrauen.

Weitere Infos über die Ordensgemeinschaft gibt es im Internet unter www.vorsehungsschwestern-deutscheprovinz.de/

 

 

 

 

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